Bei 1 von 8 Männern

wird im Laufe ihres Lebens Prostatakrebs diagnostiziert

Die LDR-Brachytherapie bietet ausgezeichnete Heilungschancen bei gleichzeitig minimalen Nebenwirkungen.

Die „LDR-Brachytherapie“, auch „Seed-Implantation“ genannt, ist eine bewährte Methode der Strahlenbehandlung. Sie ermöglicht Patienten mit lokal begrenztem Prostatakarzinom ein Leben ohne größere Einschränkungen, auch nach der Therapie. Die Strahlung ist hochdosiert und eng begrenzt. Der Ablauf der Brachytherapie bei Prostatakrebs beinhaltet eine Narkose, das Einbringen von winzigen, radioaktiven Quellen (Seeds) über Nadeln durch den Damm in die Prostata unter Ultraschall- und Röntgenkontrolle. Die Seeds bleiben zur gezielten Bestrahlung zurück und zerstören den Tumor über Monate hinweg. Anschließend erfolgen Nachkontrollen mittels CT. Der Patient bleibt oft nur eine Nacht stationär.

Die LDR-Brachytherapie bietet im Vergleich zu anderen Behandlungsmethoden einige Vorteile

Vorteile der LDR-Brachytherapie

Die LDR-Brachytherapie bietet bei einem lokal begrenzten Prostatakarzinom ausgezeichnete Heilungschancen bei gleichzeitig minimalen Nebenwirkungen.

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Minimalinvasiver Eingriff

Im Gegensatz zu einer Operation sind bei der Seed-Implantation keine Bauchschnitte oder Wundnähte erforderlich. Der Patient bleibt äußerlich unversehrt und die Prostata wird erhalten. Auch der innere Schließmuskel bleibt nach der LDR-Brachytherapie intakt.

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Harnfunktion bleibt erhalten

Schwierigkeiten, den Urin zu halten (Harninkontinenz), treten bei weniger als einem Prozent der Patienten nach einer LDR-Brachytherapie auf. Nach einer Operation kann die Häufigkeit dagegen bei bis zu zehn Prozent liegen.

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Erhalt der Sexualfunktion

Im Vergleich zu einer Operation der Prostata, bei der bis zu 50 Prozent der Patienten anschließend über Impotenz klagen, geben nur sechs bis 25 Prozent der Patienten, die eine LDR-Brachytherapie erhalten, ein Nachlassen der Sexualfunktion an. Dabei bleibt die Potenz nach einer LDR-Brachytherapie zunächst vollständig erhalten. Nach einer Radikaloperation der Prostata kommt es hingegen sofort zum Erektionsverlust, wenn die Erektionsnerven nicht erhalten werden können.

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Sehr gute Heilungschancen

Die LDR-Brachytherapie bietet ausgezeichnete Heilungschancen bei minimalen Nebenwirkungen und hat zahlreiche weitere Vorteile gegenüber anderen Behandlungsmethoden.
Bei Patienten mit einem vergleichsweise geringen Risiko sind die Heilungsquoten ebenso hoch wie bei einem chirurgischen Eingriff oder einer herkömmlichen externen Strahlentherapie. Bei Patienten mit Prostatakrebs einer höheren Risikostufe sowie bei Hochrisikopatienten erzielt die Kombination aus LDR-Brachytherapie und externer Strahlentherapie bessere Ergebnisse als eine alleinige Operation.

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Die Behandlung erfolgt an nur einem Tag

Da die LDR-Brachytherapie sowohl stationär als auch ambulant durchgeführt werden kann, ist ein Krankenhausaufenthalt nicht unbedingt notwendig. Darüber hinaus werden die Seeds in nur einer einzigen Sitzung implantiert, während die Behandlung bei externer Strahlentherapie mehrere Monate in Anspruch nimmt.
Vor allem jüngere Patienten, die noch im Berufsleben stehen, können in der Regel bereits zwei Tage nach der Implantation der Seeds ihre Arbeit wieder aufnehmen. Eine Rehabilitationsmaßnahme ist nicht erforderlich.

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Geringe Kosten

Im Vergleich zu einer Prostatektomie (chirurgische Entfernung der Prostata) oder einer mehrwöchigen externen Strahlentherapie ist die LDR-Brachytherapie die kosteneffizienteste Behandlungsoption.
Die LDR-Brachytherapie ist von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen als Therapie des lokal begrenzten Prostatakarzinoms anerkannt und wird folglich erstattet.

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Bei der LDR-Brachytherapie werden winzige radioaktiven Quellen (Seeds) über Nadeln durch den Damm in die Prostata unter Ultraschall- und Röntgenkontrolle eingebracht. Der technische Support erfolgt durch die uro-mobile GmbH

Wie wird bei der LDR-Brachytherapie die Seed-Implantation durchgeführt? Der optimale Erfolg der Seed-Implantation bei Prostatakrebs setzt eine präzise Operationsplanung voraus. Dabei werden die Anzahl, die Aktivität und die spätere Position der Seeds exakt festgelegt. Ausgangspunkt ist eine transrektale Ultraschall-untersuchung, um die Prostata mit Hilfe von Schichtbildern in 5 mm Abständen zu vermessen. Diese Schichtbilder werden in das Dosisplanungsprogramm in einem Computer übertragen, der die Prostata und alle umliegenden Risikoorgane dreidimensional rekonstruiert.

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